Gewaltfreie Kommunikation in der systemischen Beratung

„Die meisten von uns sind mit einer Sprache aufgewachsen, die uns ermuntert, andere in Schubladen zu stecken, zu vergleichen, zu fordern und Urteile auszusprechen, statt wahrzunehmen, was wir fühlen und was wir brauchen.“ (Marshall B. Rosenberg)

Die Gewaltfreie Kommunikation entstand in der Tradition der klientenzentrierten Psychotherapie. Sie richtet die Aufmerksamkeit auf Bedürfnisse und Gefühle, die z.B. hinter Konflikten stehen, und führt dafür die vier Schritte der Beobachtung, des Ausdrucks von Gefühlen und Bedürfnissen und der Bitte ein. Ehrlichkeit und Klarheit sich selbst wie anderen gegenüber sowie Empathie sind Kennzeichen einer „lebensbejahenden“ Haltung und Sprache, die Marshall B. Rosenberg „lebensentfremdenden“ Formen der Kommunikation gegenüberstellt.

In der Veranstaltung stellt Sanne Sattler den Ansatz der Gewaltfreien Kommunikation praxisnah vor und bringt ihn – gemeinsam mit Peter-Paul König – zum Konzept der systemischen Beratung in Kontakt. Die Begegnung eines Modells, das vom Individuum und seinen Bedürfnissen ausgeht, und einer Konzeption, die Systemzusammenhänge und Beziehungen in den Fokus rückt, verspricht spannende Erfahrungen, Einsichten und Diskussionen.

Mit der Weiterbildung setzen wir unsere Reihe von Praxisworkshops fort, in denen die Systemische Beratung mit „verwandten“ Ansätzen und hilfreichen methodischen Zugängen in Beziehung gesetzt wird. Zielsetzung ist dabei die Vertiefung des theoretischen Fundaments, die Erweiterung des Repertoires an Interventionen, sowie das Bewusstwerden der eigenen Haltung für die Arbeit in Coaching und Beratung.

Leitung:

Sanne Sattler (Mediatorin (BM), Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation, Systemische Beraterin, Coach

Peter-Paul König (Systemischer Berater, Mastercoach/Seniorcoach DGfC, Supervisor DGSv)

Do 02.07.2026, 14:30-18:00
Fr  03.07.2026, 10:00-18:00
Sa 04.07.2026, 10:00-17:00

20 Ustd. € 300