Wenn Störenfriede unseren Frieden stören! – Umgang mit herausfordernden Schülern und Klassen

Fortbildung für Lehrer/innen und pädagogische Fachkräfte an Schulen

Was tun, wenn Schüler trotz Gesprächen, Aufforderungen und Angeboten einfach weitermachen mit Regelverletzungen und damit die Gemeinschaft und den Unterricht nachhaltig stören?

In diesen Fällen haben sich u. a. die konfrontative Pädagogik und der systemische Ansatz der professionellen Präsenz („neue Autorität“) als hilfreich erwiesen, die den Menschen akzeptieren, aber sein abweichendes oder anderes verletzendes Verhalten nicht tolerieren. Ziel ist es, durch Präsenz und wohlwollende Konfrontation, die eigene Handlungsfähigkeit und Sicherheit im Umgang mit regelverletzenden Schülern wieder herzustellen.

Im ersten Fortbildungsteil werden zentrale Elemente der beiden Ansätze – professionelle Präsenz und konfrontative Pädagogik – vorgestellt und gemeinsam in Verbindung mit eigenen Praxisbeispielen erarbeitet. Dabei wird allerdings auch deutlich werden, dass es keine immer funktionierenden Patentrezepte gibt. Vielmehr gilt es, eine entsprechende Haltung zu gewinnen, die handlungsfähig macht.

Sollen Kinder lernen, sich regelgerecht zu verhalten, müssen sie dieses einüben. Daher werden im Rahmen der Fortbildung gezielt auch praktische, teils körperbetonte Methoden zum Erlernen von Regeln (Übungen zum Thema „Halt-Stopp!“, „Ringen und Raufen“) vorgestellt.

Im Anschluss an diesen ersten Teil sind die Teilnehmenden selbst gefordert: Sie sollen die erlernten Möglichkeiten der Verhaltensprävention oder -intervention in ihrer eigenen Praxis exemplarisch erproben!

Der zweite Fortbildungsteil bietet dann die Gelegenheit, die gemachten Erfahrungen gemeinsam zu reflektieren, die bisherigen Inhalte zu vertiefen und neu aufgekommene Fragestellungen zu bearbeiten.

 

Leitung: Andreas Raude

B 14/21

Teil 1: Di 02.03.2021, 14:15-17:30
  Mi 03.03.2021, 9:00-16:15
Teil 2: Mi 24.03.2021, 8:30-13:30

18 Ustd. € 190

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